Footage, TV-Spots, O-Töne: Ein Mediapark für Medienleute

Und wie läuft's bei Ihnen?

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Brot für die Welt und die Schwesterorganisation Diakonie Katastrophenhilfe arbeiten seit Jahren mit multimedialen Elementen auf ihren Websites. Seit Mai 2010 übernimmt eine Mediathek das Anzeigen und Ausspielen von Bewegtbild und Audio. Die Mediathek richtet sich an „Endkunden“, also an Spender, Gemeinden und die vielzitierte „allgemeine Öffentlichkeit“. Das Material kann angeschaut und in der Regel als komprimierte und heruntergerechnete Filme (MP4, WEBM, OGV) oder Audiofiles (MP3, OGG) heruntergeladen und per HTML-Codeschnipsel in eigene Sites eingebunden werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Elemente per Twitter und Facebook zu empfehlen.

Dieses Service-Angebot haben Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe nun erweitert. Das neue Angebot heißt „Mediapark“, und mit ihm haben Medien-Profis – Journalisten, Redaktionen, Landeskirchen – Zugriff auf Audio- und Bewegtbild-Inhalte in der bestmöglichen, sendefähigen Qualität.

Die Ziele

  • Externe Nutzer können Bewegtbild und O-Töne in sende- und schnittfähiger Qualität selbst recherchieren und herunterladen.
  • Solchen Nutzern kann ein bereits vorab zusammengestelltes Angebot an Mediendownloads bereitgestellt werden. Diese Zusammenstellung ist über eine (statische) URL aufrufbar und daher zum Beispiel per Mail verbreitbar.
  • Im Haus steht eine komfortable, webbasierte Administrationsoberfläche zur Verfügung; gleichzeitig ist Mediapark ein hausinternes Archiv für Video und Audio.

Die Anforderungen

  • Klare Ausrichtung auf Profi-Nutzer: TV-, Hörfunk- und Multimedia-Redaktionen, Medienleute, Journalisten, Agenturen, (semi-)professionelle Blogger
  • Integration in bestehende Workflows im Haus oder die Erweiterung solcher Workflows – aber keine völlige Neueinrichtung von Arbeitsaufläufen.
  • Erfassung von Meta-Daten, um das Angebot durchsuchbar zu halten und die schnelle und unkomplizierte Auffindbarkeit des Materials sicherzustellen.
  • Einfache und schnelle Bereitstellung von Multimedia-Inhalten, dazu zählen einfacher Upload, unkomplizierte Verwaltung von Meta-Informationen, automatisierte Umwandlung von Formaten, selbständige Bereitstellung von Vorschauinformationen in Low-Res.
  • Möglichkeit für Medienleute, eine „Sammelmappe“ ähnlich eines Einkaufswagens anzulegen.
  • Möglichkeit für uns, vorgefertigte Themenpakete zu erstellen.
  • Überwindung der bislang praktizierten hausinternen Logik der getrennten Ausspielformate und -plattformen für verschiedene Medienformate und -typen. Das Ziel: Eine einheitliche Anlaufstelle-
  • Skalierbarkeit des Systems mit der Möglichkeit, Cloud-Services oder Content-Delivery-Netze zum Abdecken von Lastspitzen zuzuschalten.
  • Uservewaltung im Backend.

Die Features und die Umsetzung

  • Wir hosten selbst – und greifen nicht auf kostenpflichtige „Software as a Service“-Angebote von Dienstleistern zurück. Die Recherche zeigte: Diese Lösungen sind zu unflexibel, auf Dauer zu teuer – und wir geben unsere Daten heraus, teils an Anbieter aus den USA.
  • Framework ist Typo3 – mit diesem CMS arbeiten wir (unter anderem) für die bestehenden Websites von Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe sowie bei einigen Microsites (etwa: Stiftung Brot für die Welt, Fußabdruck-Test, Landesverbände, Kirchen helfen Kirchen, Design-Microsite). Somit ist das Backend vom Aussehen und vom Handling her bekannt, der Schulungsaufwand ist minimal.
  • Die serverseitige Konvertierung übernimmt das freie Software-Paket FFmpeg. Linux-User kennen und schätzen es…
  • Das Frontend ist bewusst anders gestaltet als die beiden „Endkunden“-Websites von Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe. Auch optisch soll deutlich werden: Es handelt sich um ein Standard-Angebot, sondern um ein spezialisiertes Medienangebot. Daher rührt auch die Bezeichnung „Mediapark“ – wir haben uns bewusst gegen einen Begriff wie unseren Arbeitstitel „Profi-Mediathek“ entschieden, damit es zu keinen Verwechslungen zwischen den beiden Mediatheken kommt und herkömmliche User womöglich verwirrt sind, wenn Downloads im MOV-Format vorliegen und mehrere Gigabyte groß sind.

Die Implementierung von Mediapark ins Typo3-Framework sowie die Entwicklung und Programmierung der Mediapark-Software übernahm unsere Agentur Amedick & Sommer Neue Medien in Stuttgart.

Die nächsten Schritte

  • Portierung von bereits bestehenden „Profi“-Inhalten von Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe in den Mediapark, einschließlich Bestückung mit Meta-Daten.
  • Integration des Mediaparks in die Presse-Angebote von Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe.
  • Einrichtung von FAQs. Dort gibt es Antworten auf häufig gestellte Fragen., etwa zu Formaten und Nutzungsrechten.
  • Reporting der Downloads und On-Site-Nutzung sowie Beobachtung der Serverlast.
  • Weitere Integration in Workflows im Haus, einschließlich Entwicklung des Erfassungsbogens.
  • Schulung im Haus, damit alle, die „Profi-Inhalte“ bereitstellen, Angaben selbst pflegen können.

Eine kurze Präsentation fasst das Wichtigste zum Mediapark zusammen (auf Englisch):


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Niko Wald

inothernews.de ist der private und nicht-dienstliche Blog von Niko Wald - Journalist, Webmaster, Projektmanager, Redakteur und Onliner.   Politikwissenschaftler und Volkswirt, langjährige Arbeit als freier Journalist bei Tageszeitungen und Online-Redaktionen, ausgebildeter Tageszeitungs-Redakteur, Arbeit als Redakteur in einer aktuellen Printredaktion und als Online-Redakteur für die Öffentlichkeits- und Pressearbeit der internationalen NGOs Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe. Heute im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Seit 1999 begeistert von Botswana (Afrika).   Kanäle: Online,Online, Foto, Video, Audio und Print.   Stationen: Rhein-Hunsrück-Zeitung (Simmern), Der Weg (Saarbrücken), Die Rheinpfalz (Ludwigshafen), Rheinpfalz online (Ludwigshafen), Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg), Rhein-Zeitung (Mayen, Andernach, Koblenz), Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe (Stuttgart und Berlin), Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL, Berlin).   Außerdem (in freier Tätigkeit): Beratung von und Workshops für Kommunen, Universitäten, Kirchenkreise und Landeskirchen. Wissenstransfer und -vermittlung für Medienarbeit und Journalismus, Strategieentwicklung für Öffentlichkeits- und Medienarbeit, Projektmanagement für Websites und Onlineprojekte   Kontakt: nwx@inothernews.de oder @inothernews_de