Medienkonferenz und Social Media miteiander verbinden

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Am vergangenen Freitag haben wir von Brot für die Welt gemeinsam mit der internationalen Menschenrechtsorganisation Fian wegen eines wichtigen Themas zu einer Medienkonferenz eingeladen: Gemeinsam stellten wir das neue Jahrbuch zum Menschenrecht auf Nahrung vor. Darin beleuchten wir, wie die Allianz der Politik mit Konzernen den weltweiten Hunger verschärft.

Wie bei den vergangenen Medienkonferenzen bewährte sich auch dieses Mal die Begleitung via Social Media. Bei einer solchen Veranstaltung sind „die Medien“ die primäre Zielgruppe, deswegen verbreiteten wir begleitende Inhalte vor allem über das Twitter-Konto von Brot für die Welt. Weitere Informationen gab es – zusammengefasst – auch auf Facebook. Passend zum Thema gestalteten wir das Header-Foto der Facebook-Fanpage und die Homepage von Brot für die Welt.

Das Fazit: Dank des Einsatzes von Social Media – vor allem Twitter – konnten wir die Medienkonferenz nachhaltig nutzen, um das wichtige Thema Recht auf Nahrung während des ganzen Tages zu transportieren und immer wieder darauf hinzuweisen. Beispielsweise bewährte sich, die digitale Pressemappe schon Wochen vor dem eigentlichen Termin aufzubauen und nach und nach mit Inhalten zu bestücken. Die Redaktionen griffen und greifen sehr gerne auf das Angebot zurück – neben den Downloads von Statements und des Jahrbuchs an sich stehen auch unsere Pressefotos sowie der Audio-Mitschnitt der Statements hoch im Kurs.

Tipps aus der Praxis für alle, die es einmal versuchen wollen:

  • Verbindung von Medienkonferenz (oder einer anderen Veranstaltung) und Online-Kanälen kreativ durchdenken und technische Möglichkeiten rechtzeitig schaffen.
  • Während der Veranstaltung ein Teammitglied mit der Online-Begleitung beauftragen – damit der Live-Ticker wirklich live ist.
  • Bei allen Tweets konsistent ein Schlagwort mit vorangestelltem Doppelkreuz („#“) verwenden – an diesem Hashtag können sich andere User orientieren.
  • Klar auf Beginn und Ende der Ticker-Zeit hinweisen, etwa: „Wir berichten heute live über Twitter von unserer Medienkonferenz zum Thema XY. Start: 11 Uhr.“
  • Nicht nur Text twittern, sondern auch Fotos und vor allem weiterführende Links, etwa zu Downloads oder passenden Online-Angeboten.
  • Follower, die am Thema interessant sind, direkt per „@“ ansprechen, und auf Anfragen von Usern möglichst schnell und fundiert reagieren.

Viel Erfolg!

Ein Blick auf die Tweets von der und über die Pressekonferenz:



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Niko Wald

inothernews.de ist der private und nicht-dienstliche Blog von Niko Wald - Journalist, Webmaster, Projektmanager, Redakteur und Onliner.   Politikwissenschaftler und Volkswirt, langjährige Arbeit als freier Journalist bei Tageszeitungen und Online-Redaktionen, ausgebildeter Tageszeitungs-Redakteur, Arbeit als Redakteur in einer aktuellen Printredaktion und als Online-Redakteur für die Öffentlichkeits- und Pressearbeit der internationalen NGOs Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe. Heute im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Seit 1999 begeistert von Botswana (Afrika).   Kanäle: Online,Online, Foto, Video, Audio und Print.   Stationen: Rhein-Hunsrück-Zeitung (Simmern), Der Weg (Saarbrücken), Die Rheinpfalz (Ludwigshafen), Rheinpfalz online (Ludwigshafen), Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg), Rhein-Zeitung (Mayen, Andernach, Koblenz), Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe (Stuttgart und Berlin), Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL, Berlin).   Außerdem (in freier Tätigkeit): Beratung von und Workshops für Kommunen, Universitäten, Kirchenkreise und Landeskirchen. Wissenstransfer und -vermittlung für Medienarbeit und Journalismus, Strategieentwicklung für Öffentlichkeits- und Medienarbeit, Projektmanagement für Websites und Onlineprojekte   Kontakt: nwx@inothernews.de oder @inothernews_de