Eine neue Website für Brot für die Welt

Und wie läuft's bei Ihnen?

Vortrag, Tagesseminar, Wochenend-Workshop, Webinar und Online-Tutorials: Gemeinsam bringen wir Ihr Projekt für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit voran. Zusammen erarbeiteten wir Wissen, um Ihre (Online-) Öffentlichkeitsarbeit noch besser zu machen.
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Vor wenigen Stunden ist unsere neue Website online gegangen. Wir sind stolz und froh, dass alles glatt lief und schon jetzt zeichnet sich ab, dass sich die anstrengende Arbeit der vergangenen Monate gelohnt hat. Soweit ich das sehe ist www.brot-fuer-die-welt.de das erste Gewerk des neuen, fusionierten Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung (EWDE), zu dem auch Brot für die Welt gehört. „Quellorganisationen“ sind Evangelischer Entwicklungsdienst, Diakonisches Werk der EKD sowie Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe. Das heißt, dieser Relaunch war mehr als eine bloße optische Überarbeitung – das neue Werk mit seinen fusionierten Arbeitsbereichen braucht auch eine neue Website, die das Neue abbildet. Auf der Grundlage von Workshops, Abstimmungsrunden und Gesprächen haben wir ein Online-Konstrukt sui generis geschaffen. Die neue Website – das hat die Welt noch nicht gesehen!

Die neue Site setzt auf eine klare Struktur, die unterschiedlichen Nutzern (Journalisten, Fachpublikum, Spender, Kirchengemeinden) mit verschiedenen Anforderungen (Presseinformationen, Fachpublikationen, Projektinformationen, Gemeindematerial) auf eigene, für ihre Erfordernisse optimierten Bereiche, kanalisiert.

Ziemlich cool ist das, was die Website unter der Haube hat: Sie bietet ein Screendesign, das für mobile Endgeräte und Geräte mit Touchscreen optimiert ist. Wir sind also responsive oder adaptive geworden. (Ergänzung Januar 2013: Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, dass dieses Konzept erfolgreich ist: Die Zugriffe über die immer mehr verbreiteten Smartphones und Tablets stiegen bereits in den ersten Monaten um 180 Prozent.)

Als Content Management Systeme nutzen wir Typo3 für die Hauptseiten sowie Drupal für die Blogging-Plattform unter info.brot-fuer-die-welt.de. Die Kolleginnen und Kollegen vom „alten“ EED bloggen schon lange, und das mit großem Erfolg und unter großer Beachtung der (Fach-) Öffentlichkeit. Beim „alten“ Brot für die Welt hatte ich gemeinsam mit unseren „weltwärts“-Freiwilligen („Dein Jahr für die Welt“) über zwei Jahre ein Blog-Projekt auf die Beine gestellt. Auch das lief sehr erfolgreich: in den allermeisten Fällen gab es wunderbare Texte, gute Fotos und – für Blogs wichtig – viele Kommentare. Diese Erfahrungen in beiden Organisatonen machten uns Mut, im „neuen“ Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst wieder fachkundige Kolleginnen und Kollegen zum Bloggen zu ermutigen.

Ebenfalls bewährt hatte sich die Mediathek von Brot für die Welt. Sie ist mit auf die neue Website gezogen und jetzt voll HTML5-kompatibel. Mehr als 80 Projektfilme, TV- und Audio-Spots, O-Töne, aktuelle Videos, Podcasts und Präsentationen hält die Mediathek zurzeit auf brot-fuer-die-welt.de/mediathek bereit. Die Vorgängerversion ist seit drei Jahren online und war schon nach wenigen Monaten ein voller Erfolg: Die Mediathek gehört mittlerweile zu den zehn besucherstärksten Bereichen der gesamten Site. Mediathek-Nutzer widmen denBeiträgen überdurchschnittlich viel Zeit. Das zeigt, wie gebündelte und nutzerfreundliche Multimedia-Elemente eine Website attraktiver machen können. Mediathek-Elemente sind separat und als Playlist in einzelne Seiten von brot-fuer-die-welt.de einbindbar. Das erhöht die Qualität der Seiten eindeutig: Die Auswertungen zeigen, dass Seiten mit Multimedia-Inhalten bessere Parameter hinsichtlich Besucherzahlen, Seitenabrufen und Besuchsdauer haben. Zum Konzept der Mediathek gehören auch „Share”-Funktionen: Beiträge können – wann immer es lizenzrechtlich möglich ist – per E-Mail und über soziale Netze empfohlen werden. Das System stellt auch HTML-Codefragmente zum Einbinden der Beiträge in Drittseiten bereit. Außerdem können die Beiträge auf den eigenen Rechner heruntergeladen werden. In Verbindung mit den RSS-Feeds der Mediathek generieren sich viele Nutzer damit „Offline-Abos” – etwa, um die monatliche Podcast-Reihe auch unterwegs hören zu können.

Die neue Version der Mediathek ist für die Darstellung auf mobilen Endgeräten und Geräten mit Touchscreens ausgelegt. Dafür kommen HTML5 und Nicht-Flash-Dateiformate zum Einsatz. Damit ist die Mediathek für künftige Trends und Entwicklungen vorbereitet – was aber auch heißt, dass wir beim Bestücken der Mediathek mit neuen Inhalten mehr als ein Format hochladen müssen: Bei Audiodateien sind das MP3 und OGG, bei Bewegtbild (aka Video) WEBM, MP4 und OGV. Nur bei den Präsentationen bleiben wir einseitig – hier gibt es weiterhin PPT-Dateien. Mit diesem Format können die meisten Kirchengemeinden und Multiplikatoren gut arbeiten.

Zum Portfolio von brot-fuer-die-welt.de gehört auch die Präsenz im Web 2.0. Brot für die Welt hat Kanäle bei Twitter, Facebook und YouTube. Die Kanäle sind miteinander vernetzt – die Website nennt die offiziellen URLs der Kanäle und zeigt die neuesten Beiträge an.

Bei Großveranstaltungen wie dem Evangelischen Kirchentag oder dem Klimagipfel nutzen wir Twitter mittlerweile als Ticker-Service, um in Echtzeit sowie mit Fotos und Geodaten auch auf der eigenen Website zu berichten – ein Angebot, das übrigens Medienprofis gerne nutzen und weiterverbreiten.


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Niko Wald

inothernews.de ist der private und nicht-dienstliche Blog von Niko Wald - Journalist, Webmaster, Projektmanager, Redakteur und Onliner.


Politikwissenschaftler und Volkswirt, langjährige Arbeit als freier Journalist bei Tageszeitungen und Online-Redaktionen, ausgebildeter Tageszeitungs-Redakteur, Arbeit als Redakteur in einer aktuellen Printredaktion und als Online-Redakteur für die Öffentlichkeits- und Pressearbeit der internationalen NGOs Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe. Seit 1999 begeistert von Botswana (Afrika).


Kanäle: Online, Foto, Video, Audio und Print.


Stationen: Rhein-Hunsrück-Zeitung (Simmern), Der Weg (Saarbrücken), Die Rheinpfalz (Ludwigshafen), Rheinpfalz online (Ludwigshafen), Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg), Rhein-Zeitung (Mayen, Andernach, Koblenz), Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe (Stuttgart und Berlin), Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL, Berlin).


Außerdem (in freier Tätigkeit): Beratung von und Workshops für Kommunen, Universitäten, Kirchenkreise und Landeskirchen. Wissenstransfer und -vermittlung für Medienarbeit und Journalismus, Strategieentwicklung für Öffentlichkeits- und Medienarbeit, Projektmanagement für Websites und Onlineprojekte


Kontakt: nwx@inothernews.de oder @inothernews_de