Serie: 20 Jahre nach Tschernobyl – die Katastrophe in der Region

Anfang 2006 machten wir uns in der Lokalredaktion Mayen Gedanken, ob und wie wir „20 Jahre nach Tschernobyl“ aufgreifen. Einig waren wir uns schnell: Ja, wir müssen das Thema aufgreifen und regionalisieren, denn die Reaktorkatastrophe bewegte damals alle Menschen in unserem Verbreitungsgebiet. Gemeinsam mit meinem Kollegen Franz-Josef Dosio, Fachmann für die Tier- und Pflanzenwelt der Osteifel und Ökologie-Experte, starteten wir die Recherche. Auf drei Sonderseiten präsentierten wir unsere Ergebnisse: beklemmende Berichte von den ersten Tagen nach dem Super-GAU, aber auch Rückblicke auf eine ungeahnte Hilfsbereitschaft und viele Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen rund um Tschernobyl.

Als die Wolke über uns kam

April/Mai 1986: Rückblende auf die ersten Tage

Niemand ahnte, dass dieser Samstag die Welt verändern würde. Die große Welt, in den Hauptstädten Washington und Moskau, Bonn und Mainz. Und die kleine Welt vor der eigenen Haustür, auf dem Weg zur Arbeit, in der Schule, im Fußballverein, beim Einkaufen, beim Feierabendbier. In Mayen und Andernach, Münstermaifeld, Boos, Kruft und Mendig.

Unerwartet und zunächst unbemerkt suchte sich die radioaktive Wolke vom Unglücksreaktor in Tschernobyl den Weg auch in unsere Region.

Samstag, 26. April 1986: Um kurz vor halb zwei Uhr nachts ereignet sich im Atomkraftwerk der ukrainischen Stadt Tschernobyl der größte anzunehmende Unfall, GAU. Als es hell wird, ist in der Region 120 Kilometer von Kiew entfernt nichts mehr so wie früher: Explosionen haben radioaktives Material herausgeschleudert. Strahlendes Jod und Cäsium gelangen in die Umwelt. Der Reaktor wird mehrere Tage brennen. Die sowjetische Staatsführung schweigt.

In der Osteifel, im Landkreis Mayen-Koblenz, beginnt der Samstag eines sonnigen Frühjahrswochenendes. In Andernach bereitet der Männerchor Plaidt gewissenhaft sein Konzert vor. Auch die Domsingknaben aus Limburg treten auf: „Schicksal des Menschen, wie gleichst du dem Wasser, wie gleichst du dem Wind.“ Die Ochtendunger Arbeiterwohlfahrt lädt ein zum bunten Nachmittag. Im Musikprogramm: „In 50 Jahren ist alles vorbei“. In Mendig tritt der Folksänger Don Paulin auf – er hat russische Weisen im Repertoire.

Montag, 28. April 1986: Die Hinweise verdichten sich: Irgendwo im Westen der Sowjetunion muss ein Nuklearunfall passiert sein. Bereits am Sonntagabend wurde im Nordosten Polens eine radioaktive Wolke bemerkt. Ein Atomkraftwerk nördlich von Stockholm wird sogar geräumt, weil die Techniker Radioaktivität messen. Die Ursache ist zunächst nicht bekannt. Erst am Abend geben die Sowjets bekannt: In Tschernobyl hat sich ein Unglück ereignet, von dem auch Menschen betroffen sind. Längst hat die Wolke Deutschland erreicht.

In der Region geht das Leben seinen gewohnten Gang: Jung und Alt schmieden Pläne für die bevorstehende Mainacht. Bei der Polizei rumort es – die Beamten fürchten ein Gesetz, das die Polizeiorganisation ändern soll. Angst auch bei einigen Bürgern – die Buslinie Herresbach-Acht-Baar könnte eingestellt werden.

Dienstag, 29. April 1986: Die amtliche sowjetische Nachrichtenagentur Tass meldet den Tod von zwei Menschen durch das Unglück in Tschernobyl. Sowjetische Diplomaten in Bonn und Stockholm ersuchen um Hilfe. Aus der Fragestellung wird geschlossen: Der Kern des Reaktors muss geschmolzen sein.

Wie ein Menetekel zeigt sich an diesem Tag die Rhein-Zeitung: Das Rezept des Tages empfiehlt Pilzpastete – vor dem Verzehr von verstrahlten Waldpilzen wird noch jahrelang gewarnt werden. Die RWE, Betreiberin von zahlreichen Atomkraftwerken in Deutschland, darunter auch Mülheim-Kärlich, schaltet eine halbseitige Anzeige mit ihrer „Umwelt-Bilanz 1986“ – noch heute bemüht sich der Konzern, Atomkraft als saubere Energie darzustellen. 73 Helfer aus den THW-Ortsvereinen der Region absolvieren in Andernach ihre Abschlussprüfung und sind „für den Ernstfall gerüstet“ – der sollte schneller als gedacht über die Eifel kommen, denn der Wetterbericht kündigt Regen an.

Mittwoch, 30. April: Das Verwirrspiel geht weiter. Die Sowjets sprechen noch immer von zwei Opfern, während eine amerikanische Nachrichtenagentur 2000 Tote meldet. Immer mehr Länder stellen erhöhte Radioaktivität fest, auch die Schweiz und Österreich. Von deutschen Behörden heißt es: Keine höhere Strahlung gemessen.

Die Kottenheimer haben 600 Unterschriften gesammelt – gegen das Auffüllen einer Grube mit Müll. Die Bürger sorgen sich um ihr sauberes Trinkwasser. Im Angebot bei Edeka: Salatköpfe zu je 79 Pfennige und Erdbeeren für 1,49 Mark die Schale. Schon in wenigen Tagen wird niemand mehr die Freilandware haben wollen – die Menschen decken sich mit Konserven und Tiefkühlkost ein.

Freitag, 2. Mai 1986: Der rheinland-pfälzische Umweltminister Klaus Töpfer äußert sich: Die Verdoppelung der gemessenen Radioaktivität im Land sei „keine Gefährdung“. Er bekennt sich zur Atomkraft: „Die Sicherheitsphilosophie der Sowjets hat Schiffbruch erlitten, und nicht die Kernenergie.“

In Mayen steht die 8. Eifel-Schau im Mittelpunkt des Interesses. Nicht alle Aussteller sind mit der Besucherzahl zufrieden: „Eine Katastrophe“, lautet die Zwischenbilanz eines Verkäufers. Über Andrang kann sich die RWE dagegen nicht beschweren: An ihrem Infostand zu Wärmepumpen für „Kunden mit ausgeprägtem ökonomischen und ökologischen Bewusstsein“ tummeln sich Ministerpräsident Bernhard Vogel und die Landtagsabgeordneten Rudolf Scharping und Hans Seichter.

Samstag, 3. Mai 1986: Es hagelt Kritik zahlreicher Staats- und Regierungschefs auf die Sowjetführung, während die Agentur Tass dem Westen vorwirft, das Unglück als Sensation auszuschlachten. Die Strahlenschutzkommission in Bonn empfiehlt Müttern in Süddeutschland, für Säuglinge und Kleinkinder in den nächsten Tagen Trockenmilch zu benutzen. Landwirte sollen ihren Tieren kein Frischfutter mehr geben. Strahlenmessungen an von der Ostsee kommenden Frachtschiffen ergeben: Die Schiffe sind so stark verseucht, dass sie dekontaminiert werden müssen.

Auch wenn mittlerweile deutlich ist, dass auch die Eifel unter den Folgen des Unglücks von Tschernobyl leiden wird: 250 Wanderer aus dem Maifeld sowie aus Andernach und Mayen wandern „Rund um Burg Pyrmont“ durchs Elztal. Starker Regen hat einige Passagen zu regelrechten Sümpfen werden lassen.

Montag, 5. Mai 1986: Auch bei Regen dürfe man rausgehen, heißt es aus Bonn. Die Informationen von dort verwirren aber viele Bürger: So sagen die Fachleute der Regierung, die Belastung der Luft habe abgenommen, weil aus Tschernobyl keine Strahlung mehr nachkommt. Doch sie erklären auch, der Regen habe Strahlung auf die Erde gewaschen – die sei an vielen Orten nun stärker belastet. Die sowjetische Regierung redet die extrem hohe Strahlenbelastung weiter klein.

Die Touristenorte in der Region bekommen genau diese Verunsicherung zu spüren. Die Polizei schließt nicht aus, dass sich viele Ausflügler aus Angst vor dem bedrohlich wirkenden strahlenden Regen nicht vor die Tür trauen. Den Veranstaltern des Maimarkts in Andernach machen Regenwolken keinen Strich durch die Rechnung – Geschäftsleute und Aussteller sind mit der Zahl der Besucher in der Innenstadt zufrieden.

Als Spielen verboten war

Verbote und Verwirrung nach Tschernobyl

Angst, Ungewissheit und Hilflosigkeit breiten sich im Mai 1986 in der Bevölkerung aus. „Was kann ich gegen die Strahlen tun?“, lautet die bange Frage, die sich die Menschen in der Region stellen. Im zweiten Teil der Serie zum 20. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl schildert die RZ, wie sich der Alltag änderte.

„Innerhalb einer Woche gingen mehr als 25 000 Anrufe bei einer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) eingerichteten Hotline ein“, blickt Wetterdiensttechniker Ronald Maltha aus Polch zurück. Zahlreiche Besorgte rufen auch beim Gesundheitsamt Mayen an. Die Landesregierung schaltet einen Sonderansagedienst, der innerhalb von 14 Tagen fast 27 000 Mal angerufen wird.

Die Anrufer wollen Näheres über die Auswirkungen der radioaktiven Wolke erfahren, die auch Deutschland heimgesucht hat. Frische Gemüse, Rohmilch und Fleisch sollen auf keinen Fall verzehrt werden, raten staatliche Stellen. Doch sie sagen auch: Kinder dürfen draußen spielen – die „normalen Hygienemaßnahmen“ reichten aus.

Spielen als Gewissensfrage

In den Kindergärten herrscht Aufregung. Dürfen die Mädchen und Jungen draußen spielen oder ist es verboten? Für die Erzieherinnen im Mayener Kindergarten St. Veit ist das eine Gewissensfrage: „Wir haben schon heiße Diskussionen geführt. Aber wenn die Eltern ihre Kinder in den Kindergarten schicken, müssen sie sich bewusst sein, dass wir sie nicht die ganze Zeit drinnen halten können“, sagt die Leiterin damals der RZ. Das Spielen im Hof zögern die Kindergärtnerinnen hinaus. Wenige Tage später drohen besorgte Eltern der Kindergartenleitung: Der Nachwuchs bleibt zu Hause, wenn er im Kindergarten in den Sandkasten darf.

Ebenfalls vorsichtig sind die Erzieherinnen von Herz Jesu: „Es ist zwar sehr schwer, die Kleinen bei dem schönen Wetter im Haus zu behalten, aber wir gehen kein Risiko ein“, sagt die Leiterin . Sie hat sich in Mainz erkundigt. Die Antwort: Draußen toben sei ungefährlich, die Kinder sollten nur nicht im Sand und auf der Wiese spielen. Diesen Kompromiss wählt auch der Kindergarten St. Josef: Der geliebte Sandkasten ist tabu. In Kottenheim fordern mehrere Eltern, dass ihre Kinder drinnen bleiben. „Wir kommen diesem Wunsch natürlich nach“, heißt es.

Auch den , 17. Mai, ist fraglich. In Mayen bestehen von Seiten der Stadtverwaltung erst einmal „keine Bedenken“. Die Stadt setzt auf Sicherheit: „Wir werden kurz vor Beginn der Freibadsaison den Rasen mähen und dann erst das Wasser einlaufen lassen.“ Die Stadtoberen in Mendig halten dagegen eine Schließung für möglich – wenn die Strahlenbelastung bis zur Eröffnung noch nicht abgeklungen ist. Auch in Münstermaifeld und Kempenich plant man Untersuchungen von Boden und Wasser.

Solche Analysen finden auch in Andernach statt. Der Strahlenmesstrupp der Freiwilligen Feuerwehr untersucht am 6. Mai alle Spiel- und Sportplätze sowie öffentliche Grünanlagen. „Kein Anlass zur Besorgnis“, gibt Oberbürgermeister Gerold Küffmann daraufhin bekannt.

Ebenso uneinheitlich wie die Empfehlungen in Sachen Kindergärten und Freibäder sind die Richtlinien für den Umgang mit Nahrungsmitteln. Die Bundesländer geben unterschiedliche Empfehlungen heraus. Was in Rheinland-Pfalz noch auf den Tisch darf, erklärt das Nachbarland Hessen womöglich zum strahlenden Sondermüll.

Manchmal gibt es nicht einmal Grenzwerte zur Orientierung: Für Fleisch, Geflügel, Wild und Trinkwasser hat bis zum Unglück in Tschernobyl noch keine Behörde Höchstgrenzen für radioaktive Belastung festgelegt.

Hamsterkäufe von H-Milch

Auch ohne Grenzwerte reagieren die Verbraucher schnell: Ein Mayener Kaufmann berichtet am 5. Mai , dass die Kunden beim Kauf von Frischgemüse und -milch sehr zurückhaltend seien. Gespenstische Szenen sind in einigen Gebieten des Landkreises zu beobachten. Aufgeschreckte Bürger stürmen die Geschäfte zu Hamsterkäufen von Tiefkühlkost und H-Milch. Frischmilch gilt als belastet, weil die Weiden strahlen. Auch der Fleischverkauf bricht ein.

Herbert Netter, Pressereferent beim Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau, erlebt damals als Praktikant in der Pfalz das Ausmaß der Katastrophe: Einige Kälber kommen mit offener Bauchdecke zur Welt. „Nie vorher hat es so etwas in der Pfalz gegeben“, erfährt er von den Bauern.

„Ich wage es schon gar nicht mehr, Salat aus dem eigenen Garten auf den Tisch zu stellen“, berichtet eine Mayener Hausfrau der RZ. Ähnlich geht es einer Frau aus Welling. Sie verzichtet auf den Salat aus dem Garten; die Kinder müssen auf die gewohnte Frischmilch vom Bauern verzichten. Eine Mayenerin findet die Reaktionen dagegen übertrieben: „Der Salat vom Markt wird gut gewaschen, und damit hat es sich.“

Doch in Mayen gibt es in diesen Tagen erst einmal keinen Salat vom Markt – der Lebensmittelkontrolleur der Kreisverwaltung macht bei den drei Gemüsehändlern auf dem Wochenmarkt die Runde. Der Verkauf von Salat und Spinat, der nicht aus dem Treibhaus kommt, ist verboten. Neun Stiegen Salat und zwei Kisten Spinat beschlagnahmt er. Kommentar eines Händlers aus Gierschnach: „Das ist Panikmache.“

Im Kreis Mayen-Koblenz werden Kommissionen gebildet, um die Bestände von Salat und Spinat zu erfassen, die in jenen ersten Maitagen erntereif sind. Einzelhändler sollen nicht verkaufbare Bestände melden. Die Zahlen sind Grundlage für mögliche Entschädigungen.

Salat darf vom 9. Mai an wieder verkauft werden. Vor dem Verzehr sollen jedoch die äußeren Blätter entfernt und der Salatkopf „gründlichst“ gewaschen werden. Spinat strahlt nach wie vor zu stark – er darf nicht in den Handel. Landwirte sollen nicht verkaufbare Bestände unterpflügen. Die bundesweite Strahlenschutzkommission teilt mit: „Es besteht keine Veranlassung, die natürlichen Lebensgewohnheiten zu ändern.“ Noch wenige Tage zuvor waren im Regierungsbezirk Koblenz 14 Strahlenmessgruppen unterwegs.

Den Glauben verloren

Angst und Bestürzung, Verwirrung und Chaos prägen die Tage und Wochen nach Tschernobyl. Nicht nur das Vertrauen in die Sicherheit von Atomkraftwerken leidet unter dem Unglück. In den Augen von Bürgern geht auch ein Teil der Glaubwürdigkeit von Staat und Politikern verloren. Den offiziellen Verlautbarungen schenken viele offenbar keinen Glauben mehr. Ein Leserbriefschreiber aus Andernach findet: „Die Sicherheitsbeteuerungen der Politiker sind allesamt nichts wert. Auch in Tschernobyl war vor der Katastrophe von Unfehlbarkeit die Rede.“ Und der Autor einer Zuschrift an die RZ in Andernach urteilt: „Jublern und Schönfärbern glauben wir nach Tschernobyl nicht mehr.“

Apotheken in der Region erleben einen Ansturm auf Jodpräparate – obwohl Mainz und Bonn davon abraten. „Ich erinnere mich noch gut daran, dass die Nachfrage nach Jodtabletten riesig war“, berichtet Angela Göbel, Apothekerin aus Andernach, die damals Berufspraktikantin war. Auch Marie-Luise Kluge, Apothekerin in Münstermaifeld, schaut zurück: „Auch bei uns gab es damals einen regelrechten Run auf Jodtabletten“, erzählt sie. Darüber hinaus wurde sie immer wieder gefragt, ob der Verzehr von Wildfleisch und Pilzen schädlich sei.

Uniklinik: Keine Gefahr

Am 14. Mai, 18 Tage nachdem der Reaktor in Tschernobyl explodiert ist, zieht der Leiter der Nuklearmedizinischen Abteilung des Mainzer Universitätsklinikums einen Schlussstrich unter die Angelegenheit: Für die Bevölkerung von Rheinland-Pfalz bestehen weder jetzt noch in Zukunft gesundheitliche Gefahren auf Grund der erhöhten Strahlenbelastung nach dem Reaktorunglück.

Teile der Beiträge stammen von Franz-Josef Dosio, der freundlicherweise der Veröffentlichung zustimmte.


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Niko Wald

inothernews.de ist der private und nicht-dienstliche Blog von Niko Wald - Journalist, Webmaster, Projektmanager, Redakteur und Onliner.   Politikwissenschaftler und Volkswirt, langjährige Arbeit als freier Journalist bei Tageszeitungen und Online-Redaktionen, ausgebildeter Tageszeitungs-Redakteur, Arbeit als Redakteur in einer aktuellen Printredaktion und als Online-Redakteur für die Öffentlichkeits- und Pressearbeit der internationalen NGOs Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe. Heute im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Seit 1999 begeistert von Botswana (Afrika).   Kanäle: Online,Online, Foto, Video, Audio und Print.   Stationen: Rhein-Hunsrück-Zeitung (Simmern), Der Weg (Saarbrücken), Die Rheinpfalz (Ludwigshafen), Rheinpfalz online (Ludwigshafen), Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg), Rhein-Zeitung (Mayen, Andernach, Koblenz), Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe (Stuttgart und Berlin), Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL, Berlin).   Außerdem (in freier Tätigkeit): Beratung von und Workshops für Kommunen, Universitäten, Kirchenkreise und Landeskirchen. Wissenstransfer und -vermittlung für Medienarbeit und Journalismus, Strategieentwicklung für Öffentlichkeits- und Medienarbeit, Projektmanagement für Websites und Onlineprojekte   Kontakt: nwx@inothernews.de oder @inothernews_de