Großes Staraufgebot beim Regenbogen-Award

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Namhafte Stars und bekannte Laudatoren kommen zur Preisverleihung nach Mannheim

Mannheim mischt in der Spitzenliga mit: Der Radio-Regenbogen-Award, Medienpreis aus Baden-Württemberg, hat sich als Auszeichnung in der Musik-, Show- und Medienbranche etabliert, so Klaus Schunk, Geschäftsführer und Programmchef des Mannheimer Radiosenders. Angesichts der zahlreichen namhaften Künstler, die zur Preisverleihung eingeladen wurden und zugesagt haben, scheint der Regenbogen-Chef Recht zu haben. Peter Scholl-Latour, Die Prinzen, Sarah Connor, Alcazar, No Angels und Right Said Fred sind einige der bekannten Stars und Bands, die am 22. März im Rosengarten mit einem der insgesamt 14 Award-Trophäen geehrt werden. Rudi Carell, Verona Feldbusch, Heiner Lauterbach und Dieter Kürten werden unter anderem als Laudatoren erwartet. Die Eröffnungsansprache wird Baden-Württembergs Ministerpräsident Erwin Teufel halten.

No Angels waren bereits im vergangenen Jahr bei der Preisverleihung in Mannheim mit dabei. Damals noch vielen unbekannt, zählen sie heute zu den bekanntesten deutschen Girlgroups. Von den No Angels stammen Hits wie „Daylight in your eyes“ und „Rivers of Joy“. Für ihren bemerkenswerten Karrieresprung erhält das Pop-Quintett den Award im Bereich „Aufsteiger 2001“. Den Part der Ansprache und Preisverleihung hat der junge Schauspieler Carsten Spengemann („Unter uns“, „Verbotene Liebe“) übernommen.

Die Gruppe „Alcazar“ kommt aus Schweden und lieferte mit „Crying at the Discotheque“ einen letztjährigen Sommerhit. Derzeit halten die drei Stockholmer mit „Sexual Guarantee“ die Charts auf Trab. Die Formation wird mit dem Radio Regenbogen-Hörerpreis ausgezeichnet; die Laudatio hält die Moderatorin und Lifestyle-Reporterin Nova Meierhenrich.

Sarah Connor landete mit „Let’s go back to bed boy“ den „Hit 2001“. In den Hitparaden ist die Norddeutsche mit den markanten grünen Augen derzeit mit „From Sarah with love“ vertreten. Schauspieler und Regisseur Heiner Lauterbach vergibt die Auszeichnung an die Newcomerin.

„I’m too sexy“ und „Don’t talk just kiss“ sangen „Right Said Fred“ in den 90er Jahren – 2002 wird die flippige Band, deren Videoclips nie ohne eine gute Portion Sex-Appeal auskommen, mit dem Regenbogen-Award für den „Dance-Act 2001“ ausgezeichnet. Ob Journalistin Susanne Kronzucker, die die Laudatio hält, auch auf den Körperkult des britischen Pop-Duos steht?

Das gesprochene Wort wird bei der Preisverleihung nicht überhört: Michael Mittermeier bringt mit seinen schrägen Witzen über den Alltag Zwerchfelle zum Beben und wird dafür in der Kategorie „Comedy 2001“ ausgezeichnet. Der Laudator Rudi Carrell hätte passender nicht ausgewählt werden können, denn die beiden beruflichen Spaßmacher treten gemeinsam in der Show „Sieben Tage – sieben Köpfe“ auf. Für die Preisverleihung wurde die Aufzeichnung der RTL-Sendung vorverlegt, damit beide Gäste mittels ICE rechtzeitig von Köln nach Mannheim reisen können.

Sie sangen über verbotene Küsse, das grausame Leben und die Geschichte von Gaby und Klaus: „Die Prinzen“ gehören mit über fünf Millionen verkauften Platten zu den erfolgreichsten deutschen Bands. Bei der Eröffnung des neuen Bundeskanzleramts in Berlin sangen die fünf „Prinzen“ Kanzler Gerhard Schröder ein Ständchen. In Mannheim werden sie in diesem Jahr im Genre „Pop National“ ausgezeichnet. Adolf-Grimme-Preisträger Ben Becker, Schauspieler unter anderem in „Comedian Harmonists“, wird den Sängern mit dem adeligen Namen die Festrede halten.

Peter Scholl-Latour hat mehrere Berufe: Journalist, Chronist, Besteller-Autor und Nahost-Experte. Radio Regenbogen zeichnet ihn als „Medienmann 2001“ aus, nicht zuletzt wegen seiner Analysen zum 11. September. Fernsehautor Gero von Boehm wird seinem Kollegen Scholl-Latour den Preis überreichen.

Die Streiche des Paukerschrecks Pepe alias Peter Kraus waren beim Publikum beliebt und bei Lehrern gefürchtet. Später brachte der gebürtige Münchner den Rock’n’roll nach Deutschland und wirkte in vielen Entertainment-Bereichen. Ein Lebenswerk, das mit dem Radio Regenbogen-Award gewürdigt wird. Laudator ist der Schauspieler Heinz Hoenig, der mit dem Grimme-Preis, dem Bundesfilmpreis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet worden ist.

Rick Astleys große Zeit waren die 80er, als er „Together forever“ und „Never gonna give you up“ sang. Dann legte er 2001 sein neues Album „Keep it turned on“ vor und mischte wieder vorne mit. Als „Comeback 2001“ wird er prämiert; an der Laudatio wird sich Peep-und-Plupp-Frau Verona Feldbusch versuchen.

Die Supremes schrieben Musikgeschichte mit „You can’t hurry love“ oder „Stop! In the name of love“. Als „Lifetime International 2001” wird die Gruppe, der einst Diana Ross angehörte, von Schauspieler Sky Du Mont geehrt.

Ohrwürmer wie „Sacramento“ oder „Chirpy Chirpy Cheep Cheep“ der Gruppe „Middle of the Road“ verkauften sich bis heute über 40 Millionen Mal. Diese Leistung wird mit dem Regenbogen-Medienpreis ausgezeichnet. Die Festansprache für das Pop-Trio aus Glasgow hält der Schauspieler Wolfgang Fierek („Ein Bayer auf Rügen“, „Zwei Münchner in Hamburg“).

Das „Phantom der Oper“ brachte für Anna Maria Kaufmann den Durchbruch. Mit ihrer klaren Stimme und einer beeindruckenden Bühnenpräsenz eroberte die Sopranistin ein Millionenpublikum. Kaufmanns Stimme ist seit 1998 auch im offiziellen Song des Deutschen Fußball-Bunds zu hören. Vielleicht sagte Fußball-Reporter und Sportstudio-Moderator Dieter Kürten deshalb zu, Anna Maria Kaufmann den Preis in der Kategorie „Classic 2001“ zu überreichen.

Birgit Schrowange, TV-Moderatorin und Schauspielerin, hält die Laudatio für das „Ballet Teatro Espanol de Rafael Aguilar“. Das junge Balletttheater mit spanischer Tanzkultur erhält die Auszeichnung im Bereich „Performance 2001“.

Auch für junge Künstler, die noch nicht im Rampenlicht stehen, gibt es im Rosengarten einen Preis zu holen. Die Reutlinger Formation „Suit Yourself“ machte das Rennen um den „Talent-Award Baden-Württemberg 2001“. Als Laudator hat sich Talkshow-Moderator Andreas Türck angekündigt.

Den Preisträgern und Festrednern werden keine Gagen gezahlt, betonte Schunk auf der Pressekonferenz zur Vorstellung des diesjährigen Awards. Viele hätten zugesagt, weil sie die Preisverleihung des Radiosenders als angenehme Veranstaltung schätzten.


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Niko Wald

inothernews.de ist der private und nicht-dienstliche Blog von Niko Wald - Journalist, Webmaster, Projektmanager, Redakteur und Onliner.   Politikwissenschaftler und Volkswirt, langjährige Arbeit als freier Journalist bei Tageszeitungen und Online-Redaktionen, ausgebildeter Tageszeitungs-Redakteur, Arbeit als Redakteur in einer aktuellen Printredaktion und als Online-Redakteur für die Öffentlichkeits- und Pressearbeit der internationalen NGOs Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe. Heute im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Seit 1999 begeistert von Botswana (Afrika).   Kanäle: Online,Online, Foto, Video, Audio und Print.   Stationen: Rhein-Hunsrück-Zeitung (Simmern), Der Weg (Saarbrücken), Die Rheinpfalz (Ludwigshafen), Rheinpfalz online (Ludwigshafen), Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg), Rhein-Zeitung (Mayen, Andernach, Koblenz), Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe (Stuttgart und Berlin), Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL, Berlin).   Außerdem (in freier Tätigkeit): Beratung von und Workshops für Kommunen, Universitäten, Kirchenkreise und Landeskirchen. Wissenstransfer und -vermittlung für Medienarbeit und Journalismus, Strategieentwicklung für Öffentlichkeits- und Medienarbeit, Projektmanagement für Websites und Onlineprojekte   Kontakt: nwx@inothernews.de oder @inothernews_de